Christus Gemeinde Büchenbronn
Egal, ob jung oder alt, bei uns findest Du einen Ort, an dem Glaube gelebt und Gemeinschaft geschätzt wird. Komm vorbei und erlebe inspirierende Gottesdienste, herzliches Miteinander und eine starke Unterstützung auf Deinem Lebensweg. Wir freuen uns auf Dich!
Gott erwählt sein Volk
Die ganze Erde gehört Gott – aber dann tut er etwas Besonderes: Er erwählt sich ein Volk. Mit Abraham beginnt die Geschichte. Gott verspricht ihm: Aus dir mache ich ein großes Volk. Nach dem Auszug aus Ägypten ruft Gott Mose auf den Berg Sinai und sagt: 'Wenn ihr mir nun gehorcht und den Bund haltet, den ich mit euch schließen werde, sollt ihr vor allen anderen Völkern der Erde mein besonderes, ewiges Eigentum sein.' Das ist der Beginn einer einzigartigen Liebesgeschichte. Gott wählt nicht einfach irgendein Volk – er bindet sich an Israel, nennt es sein Eigentum, sein besonderes Volk. Nicht weil Israel so großartig wäre, sondern weil Gott es liebt. Er will eine besondere Beziehung, eine Bundesgemeinschaft. Diese Erwählung zeigt: Gott sucht Beziehung, nicht nur Besitz. Er will bei seinem Volk sein.
Danke Gott, dass er ein Gott der Beziehung ist, der sich bewusst an Menschen bindet und sie zu seinem Eigentum macht.
Was bedeutet es für mich, dass Gott nicht zufällig handelt, sondern bewusst erwählt und Beziehung sucht?
Aufnahme vom 17. Februar 2026
Gemeinde - Ein Leib und viele Glieder - 15.02.2026
Die Gemeinde ist als Leib Christi sowohl eine Einheit als auch vielfältig. Jedes Glied ist wichtig und hat seinen Platz, wobei Christus das Haupt ist. Wenn wir lernen, wirklich Leib zu sein - miteinander, füreinander und unter Christus - wird Gottes Kraft sichtbar.
Hauptthemen
(8)
1. Die erste Gemeinde als bunter Haufen
- • Die Urgemeinde bestand aus sehr unterschiedlichen Menschen: Juden, Griechen, Reiche, Arme, Gebildete, Ungebildete, Männer und Frauen
- • In der antiken Gesellschaft gab es klare soziale Grenzen, die in der Gemeinde durchbrochen wurden
- • Paulus betonte: Ihr seid ein Leib, eine Einheit trotz aller Unterschiede
- • Niemand definierte sich mehr über Herkunft oder Stand, sondern über die Zugehörigkeit zu Jesus Christus
2. Drei fundamentale Grundlagen
- • Christus ist das Haupt der Gemeinde, nicht irgendeine Person oder Tradition
- • Jeder von uns hat seinen Platz und ist wunderbar gemacht (Psalm 139)
- • Einheit bedeutet nicht Gleichheit - wir sollen nicht alle gleich sein, sondern vielfältig
3. Herausforderungen unserer Zeit
- • Starker Individualismus wird betont
- • Menschen ziehen sich zurück statt verbindliche Zusagen zu treffen
- • Gemeinde kann schnell in Lager zerfallen
- • Digitale Kommunikation ersetzt physische Nähe
- • Große Unsicherheit in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik
4. Verbundenheit statt Vereinsamung
- • Ein Körper funktioniert nur, wenn alles miteinander verbunden ist
- • Gemeinde ist nicht nur eine Ansammlung von Menschen am Sonntag
- • Die ersten Christen waren immer wieder beieinander, trafen sich in Häusern
- • Wir sind in Christus miteinander verbunden, nicht isolierte Einzelpersonen
5. Gaben entdecken und einsetzen
- • Jeder ist auf irgendeine Art und Weise begabt
- • Jede Gemeinde leidet, wo Gaben brach liegen
- • Niemand ist überflüssig oder nur Zuschauer
- • Die Frage sollte nicht sein 'Was bringt mir der Gottesdienst?', sondern 'Wie kann ich heute dienen?'
6. Verantwortung füreinander übernehmen
- • Wenn ein Teil des Körpers leidet, leidet der ganze Körper mit
- • Wenn jemand zweifelt oder Sünde begeht, wuchert das in die Gemeinde hinein
- • Einer trage des anderen Last - das ist ein direkter Auftrag an alle
7. Konflikte reif austragen
- • Konflikte dürfen nicht hintenrum gelöst werden
- • Man muss unter vier Augen hingehen und Konflikte klären
- • Christen können unter dem Deckmantel des Gebets zu Lästermäulern werden
- • Es geht nicht um mich im Mittelpunkt, sondern um die Lösung und den anderen
8. Christus im Zentrum halten
- • Es ist eine Sache zu wissen, dass Jesus das Zentrum ist, eine andere, ihn dort immer wieder hinzusetzen
- • Es geht nicht um meine Meinung, meinen Willen oder meine Gefühle, sondern um Christus
- • Bei Entscheidungen: beten, fasten, ringen, diskutieren, einander zuhören
- • Von Christus aus wächst der ganze Leib
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Das Auge kann nicht zur Hand sagen, ich brauche dich nicht
Ich bin wunderbar gemacht. Wunderbar sind deine Werke, Gott. Das erkennt meine Seele
Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, so auch Christus
Alle aber, die gläubig geworden waren, waren immer wieder beieinander
Dient einander in jeder mit der Gabe, die er empfangen hat
Wie wir an einem Leib viele Glieder haben, so haben wir verschiedene Gaben nach der uns gegebenen Gnade
Wenn ein Glied leidet, so leiden alle anderen mit
Einer trage des anderen Last
In aller Demut und Sanftmut ertragt einer den anderen in Liebe und seid darauf bedacht, die Einheit des Geistes zu bewahren
Wenn dein Bruder an dir sündigt, so gehe hin und weise ihn zurecht unter vier Augen
Christus ist das Haupt. Von ihm aus wächst der ganze Leib
Und er ist das Haupt des Leibes der Gemeinde
Praktische Anwendung
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- 1 Am Gemeindeleben teilnehmen: Frage dich: Wo nehme ich am Gemeindeleben teil und wo bleibe ich auf Abstand? Gemeindeleben bedeutet nicht nur Sonntag, sondern auch Begegnung unter der Woche.
- 2 Mit Diensthaltung kommen: Komme nicht mit der Erwartung 'Lasst mich bedienen', sondern mit der Frage: Wie kann ich heute dienen? Wo kann ich jemandem anderen etwas Gutes tun?
- 3 Eigene Gaben entdecken und einsetzen: Forsche danach, welche Gaben Gott dir gegeben hat. Jeder ist auf irgendeine Art und Weise begabt - entdecke sie und setze sie ein.
- 4 Andere ermutigen und unterstützen: Frage dich diese Woche: Wen kann ich ermutigen, besuchen oder unterstützen? Übernimm konkret Verantwortung für andere.
- 5 Konflikte direkt klären: Gibt es jemanden, mit dem du Vergebung oder ein klärendes Gespräch brauchst? Gehe hin und kläre es unter vier Augen, statt hintenrum zu reden.
- 6 Jesus im Zentrum halten: Frage dich regelmäßig: Was steht im Zentrum - Jesus oder meine Vorstellung? Richte dich neu auf ihn aus durch Gebet und Gottes Wort.