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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Innerliche statt äußerliche Reinheit

Jesus macht deutlich: 'Es ist nicht das, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein macht, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.' Das Innere ist entscheidend, nicht die äußere Fassade. Im Judentum kannte man viele Reinheitsvorschriften - Händewaschen, rituelle Reinigungen, bevor man den Tempel betreten durfte. Unreinheit trennte von Gott und von Menschen. Auch heute bemühen wir uns oft um ein sauberes Äußeres. Das ist nicht verkehrt, aber vor Gott geht es um mehr: um die Gedanken, die wir über andere haben, um unsere Motivation und unsere ehrlichen Absichten. Schon im Psalm 24 heißt es: 'Wer darf hinaufziehen auf den Berg des Herrn? Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz.' Die Einhaltung von Regeln macht den Menschen nicht rein, solange die Gedanken und Wünsche nicht rein sind. Gott sieht unser Herz.

Markus 7,15
Gebet

Gott, hilf mir, nicht nur äußerlich sauber, sondern innerlich rein zu sein. Verändere mein Herz von innen heraus.

Herausforderung

Wo konzentrierst du dich mehr auf äußere Anständigkeit als auf innere Herzenshaltung?

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Aufnahme vom 4. Januar 2026

Predigt

Jahreslosung 2026 | Siehe, ich mache alles neu | Sebastian Scalogna | Erlöserkirche Wolfsburg

Sonntag, 4. Januar 2026
Diese Predigt zum neuen Jahr 2026 behandelt die Jahreslosung aus Offenbarung 21,5: "Siehe, ich mache alles neu." Der Sprecher ermutigt die Zuhörer, das neue Jahr nicht nur als Datumsänderung zu sehen, sondern als Gelegenheit für einen Neuanfang mit Gott. Er betont, dass während wir in manchen Lebensbereichen selbst die "Reset-Taste" drücken können, es Situationen gibt - wie zerbrochene Beziehungen, Konsequenzen vergangener Entscheidungen oder anhaltende Sorgen - in denen wir Gottes mächtige Hand brauchen. Die Predigt erklärt den historischen Kontext der Offenbarung, geschrieben von Johannes während seiner Gefangenschaft auf Patmos um 90-95 n.Chr., als Ermutigung für verfolgte Christen. Der Sprecher zeigt auf, dass Gottes Verheißung "Siehe, ich mache alles neu" nicht nur für die Zukunft gilt, sondern bereits jetzt begonnen hat - durch neue Identität in Christus, neues Denken, neue Kraft und Gottes tägliche Güte. Die Botschaft gipfelt in der Vision des neuen Jerusalems, wo Gott in vollkommener Gemeinschaft mit seinem Volk leben wird, frei von Leid, Angst und Tod.