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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

Täglicher Impuls
Dienstag

Die Seligpreisung der Reinen

Jesus spricht in der Bergpredigt: 'Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.' Dieser Vers enthält zwei kraftvolle Zusagen und eine Voraussetzung. Die Zusagen: Du wirst selig sein - wahres Glück haben, gesegnet sein. Und: Du wirst Gott schauen, ihn selbst sehen, ihn in allem entdecken können. Die Voraussetzung ist ein reines Herz. Aber was bedeutet das konkret? Es geht nicht um äußere Reinheit oder Rituale, sondern um unser Inneres - unser Denken, Fühlen und Wollen. Ein reines Herz bedeutet Aufrichtigkeit, Klarheit, gute Absichten. Es bedeutet, die Wahrheit zu sagen, ehrlich zu sein und Gutes vorzuhaben. Diese Seligpreisung ist vielleicht die anspruchsvollste, aber auch die weitreichendste. Sie verspricht nicht weniger als engste Gemeinschaft mit Gott - nicht nur im Himmel, sondern bereits heute in unserem Leben.

Matthäus 5,8
Gebet

Herr, zeige mir, wo mein Herz nicht rein ist, und hilf mir, aufrichtig und klar vor dir und anderen zu leben.

Herausforderung

Wie steht es um die Aufrichtigkeit und Klarheit deines Herzens in deinen täglichen Begegnungen?

"

Aufnahme vom 22. September 2024

Predigt

Darf auch ich dazugehören? | Carlo Böttger | Erlöserkirche Wolfsburg

Sonntag, 22. September 2024
Diese Predigt behandelt die fundamentale menschliche Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Angenommensein. Der Prediger beginnt mit der Frage nach den tiefsten Bedürfnissen der Menschheit und identifiziert Einsamkeit als zentrales Problem, das nicht allein durch menschliche Beziehungen gelöst werden kann. Durch die Auslegung von Galater 3,26-29 zeigt er auf, dass wir durch den Glauben Gottes Kinder werden und damit in eine Verheißungslinie eintreten, die bis zu Abraham zurückreicht. Die Predigt entfaltet sich hauptsächlich durch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, ergänzt durch weitere biblische Texte. Der Prediger zeigt, wie beide Söhne - der jüngere, der sein Erbe verprasst hat, und der ältere, der treu geblieben ist - letztlich die gleiche Annahme durch den Vater erfahren. Die Kernbotschaft lautet: Nicht unsere Leistung oder unser Versagen ist entscheidend, sondern Gottes bedingungslose Liebe und Annahme. Das offene Ende des Gleichnisses wird als persönliche Einladung an jeden Zuhörer verstanden, seine eigene Antwort auf Gottes Einladung zu geben.