Gemeinde Gottes Pforzheim
Die Gemeinde Gottes Pforzheim (Maihälden) ist eine freie evangelische Gemeinde, die klar und entschieden die gute Nachricht von Jesus Christus anhand der Bibel, Gottes Wort, verkündigt.
Reich und doch arm - die Selbsttäuschung
Die Gemeinde in Laodicea war wohlhabend. Die Stadt hatte blühenden Handel, Banken, Stoffproduktion und Augenheilkunde. Materiell fehlte es an nichts. Doch Jesus sagt: 'Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts. Und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.' Wie erschreckend! Sie dachten, ihr äußerer Wohlstand bedeute auch geistlichen Reichtum. Aber Jesus sieht tiefer. Er sieht den wahren Zustand: elend, jämmerlich, arm wie ein Bettler, blind und nackt. Diese Selbsttäuschung ist heute noch aktuell. Wir können äußerlich erfolgreich sein, religiös aktiv, und doch geistlich leer. Wir können nach außen ausstrahlen, dass alles gut ist, während innen Armut herrscht. Jesus durchschaut diese Fassade. Die Frage ist: Sind wir bereit, unseren wahren Zustand zu erkennen? Nur wer seine Blindheit zugibt, kann sehend werden.
Herr, gib mir ehrliche Selbsterkenntnis. Zeige mir, wo ich mich selbst über meinen wahren geistlichen Zustand täusche.
In welchen Bereichen meines Lebens täusche ich mich selbst über meinen geistlichen Zustand?
Aufnahme vom 17. Februar 2026
Der Wille Gottes für dein Leben
Der Wille Gottes für unser Leben besteht aus drei Kernpunkten: Freude, Gebet und Dankbarkeit. Diese drei Elemente sollen unser Christenleben prägen, unabhängig von äußeren Umständen oder Schwierigkeiten. Dankbarkeit ist dabei der Schlüssel für unser geistliches Leben und lenkt unseren Blick von uns selbst auf Gott.
Hauptthemen
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1. Gemeinschaft und Umgang miteinander
- • Im Frieden miteinander leben - nicht größer sein wollen als der andere
- • Den Unordentlichen ermahnen - Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist
- • Die Kleinmütigen trösten - denen Mut zusprechen, die keine Kraft mehr haben
- • Die Schwachen unterstützen - körperlich und geistlich Schwache aufrichten
- • Langmütig sein gegenüber allen - mit großem ausgeglichenen Gemüt, nicht aufbrausend
- • Niemand Böses mit Bösem vergelten, sondern das Gute suchen
- • Die Last des Anderen mittragen - füreinander da sein und beten
2. Freude im Herrn
- • Sich freuen in allen Lebenslagen, nicht nur wenn es gut geht
- • Beispiele von David, Paulus und Silas, die auch in schweren Zeiten Gott lobten
- • Freude ist eine bewusste Entscheidung, nicht abhängig von Umständen
- • Auf Gott ausgerichtet sein führt zu Freude, weil der Blick von uns selbst abgewendet ist
- • Ein fröhliches Herz macht das Angesicht heiter und hat immer ein Festmahl
3. Gebet ohne Unterlass
- • Den ganzen Tag mit Gott im Austausch sein - 'nach dem Amen bete weiter'
- • Gebet ist wichtiger als jedes andere Werk, sonst werden wir lau und gleichgültig
- • Alle Gedanken und Emotionen zu Gott bringen und in Gebet verwandeln
- • Zeit mit Gott einplanen und den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen
- • Martin Luther warnt: Ohne beständiges Gebet werden wir kalt, lustlos und gleichgültig
4. Dankbarkeit in allen Dingen
- • Dankbarkeit ist der Schlüssel für unser geistliches Leben
- • Dankbar sein auch in unangenehmen Situationen - Beispiel Corrie ten Boom im KZ
- • Dankbarkeit ist keine natürliche Eigenschaft, sondern muss bewusst gelebt werden
- • Dankbarkeit lenkt von Unangenehmen ab und richtet Blick auf Positives
- • Dankbarkeit spornt zum Lob an, macht zufrieden und ehrt vor allem Gott
- • Unser Christenleben soll wie ein Computerprogramm im Hintergrund von Dankbarkeit geprägt sein
5. Geistliche Wachsamkeit
- • Den Geist nicht dämpfen - durch Gemeinschaft mit Gott den Heiligen Geist wirken lassen
- • Weissagung nicht verachten - auf klärende, hilfreiche Worte hören
- • Alles prüfen anhand der Bibel - jede Lehre und Prophetie dem Tauglichkeitstest unterwerfen
- • Sich vom Bösen fernhalten - jede Art von Sünde und schlechten Gedanken meiden
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Vers 6: So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein. Vers 13: Im Frieden miteinander leben. Vers 16-18: Freut euch allezeit, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen
Freut euch in dem Herrn alle Zeit und noch einmal sage ich euch, freut euch
Jeder trage die Last des Anderen, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen
Segnet die euch verfolgen, segnet und flucht nicht. Recht euch nicht selbst
Ein fröhliches Herz macht das Angesicht heiter, aber durch ein betrübtes Herz wird der Geist niedergeschlagen. Ein Unglücklicher hat lauter böse Tage, aber ein fröhliches Herz hat immer ein Festmahl
Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde
Lass das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, in aller Weisheit lehrt und ermahnt einander, und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen
Weitere Referenzen
- → Markus 9
- → 1. Thessalonicher 3
- → Apostelgeschichte 16
- → Psalm 9
- → Psalm 13
- → Psalm 16
- → Psalm 19
- → Psalm 40
- → Psalm 51
- → Psalm 97-100
- → Psalm 134-139
- → Psalm 144-150
Praktische Anwendung
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- 1 Frieden mit anderen suchen: Einander höher schätzen als uns selbst. Dem anderen mehr Achtung und Respekt entgegenbringen, als wir vor uns selbst haben, dann kann Frieden gelingen.
- 2 Füreinander da sein: Die Last des Anderen mittragen - sowohl äußerliche als auch geistliche Lasten. Für Geschwister beten, die schweres durchleben, und sie ermutigen.
- 3 Zeit mit Gott einplanen: Den eigenen Tag durchgehen und überlegen, was gestrichen werden kann, um Zeit mit Gott zu verbringen. Eine feste Zeit für Gebet und Bibellesen einplanen.
- 4 Nach dem Amen weiterbeten: Den ganzen Tag mit Gott im Austausch bleiben. Bei Herausforderungen sofort Gott um Hilfe bitten und den Gesprächsfaden mit ihm nicht abreißen lassen.
- 5 Bewusst Dankbarkeit üben: Dankbarkeit ist keine natürliche Eigenschaft, sondern muss bewusst gelebt werden. Sich täglich entscheiden, auch in schwierigen Situationen Gott zu danken.
- 6 Alles an der Bibel prüfen: Jede Lehre, Prophetie oder Verkündigung dem Tauglichkeitstest der Bibel unterwerfen. Nicht alles unreflektiert aufnehmen, was über Medien kommt.
- 7 Sünde nicht dulden: Den Heiligen Geist nicht dämpfen, indem Sünde im Leben geduldet wird. Bewusst Dinge meiden, die von der Beziehung zu Gott fernhalten.