Gemeinde Gottes Schweicheln
Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.
Die Auferstehung - Mehr als ein historisches Ereignis
Die Frauen kamen zum Grab voller Furcht und Sorge. Doch der Engel sprach zu ihnen: 'Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden!' Diese Botschaft ist mehr als nur eine historische Tatsache - sie ist eine Kraft, die unser Leben verwandeln soll. Viele Christen begnügen sich damit, an die Auferstehung zu glauben, ohne ihre Kraft im täglichen Leben zu erfahren. Doch Jesus ist nicht nur auferstanden, damit wir es wissen, sondern damit wir diese Auferstehungskraft in unserem Leben erleben. Die Auferstehung ist das Geschenk Gottes, das uns von der Macht des Todes befreit und uns neues Leben schenkt. Ohne die Auferstehung wäre das Kreuz nur ein tragisches Ende. Aber durch die Auferstehung wird das Kreuz zum Tor ins Leben.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du die Kraft der Auferstehung in deinem Leben noch nicht voll erfasst hast. Bitte ihn, dein Herz für diese wunderbare Wahrheit zu öffnen.
Ist die Auferstehung Jesu für mich nur ein Glaubenssatz oder erfahre ich ihre verwandelnde Kraft in meinem Leben?
Aufnahme vom 18. Februar 2026
Ostersonntag 2020
Die Auferstehung Jesu Christi ist mehr als nur ein historisches Ereignis - sie muss persönlich erlebt und im Leben umgesetzt werden. Wahre Auferstehungskraft entfaltet sich erst durch tiefe Liebe zu Jesus, persönliche Kreuzigung des alten Selbst und das beharrliche Suchen nach der Heiligung durch den Heiligen Geist.
Hauptthemen
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1. Die Jünger verstanden zunächst die Auferstehung nicht
- • Petrus und Johannes fanden das leere Grab, gingen aber ratlos nach Hause
- • Trotz der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus blieben sie verzweifelt und ziellos
- • Sie gingen zurück zum Fischen, weil sie die Bedeutung der Auferstehung noch nicht begriffen hatten
- • Erst nach persönlicher Begegnung und Belehrung durch Jesus verstanden sie die Tiefe
2. Die Bedeutung der Auferstehung für Gläubige
- • Die Auferstehung brachte die Kraft der Heiligung - der Geist, der heiligt, kam erst nach der Auferstehung
- • Ohne Auferstehung wäre das Kreuz bedeutungslos gewesen
- • Die Auferstehung besiegte den Tod für alle, die Jesus nachfolgen
- • Jesus ist der Erste, der wahrhaft auferstanden ist und den Weg zur ewigen Auferstehung geöffnet hat
3. Der Weg zur Auferstehungskraft: Liebe zu Jesus
- • Jesus fragt Petrus dreimal: 'Liebst du mich mehr als die anderen?'
- • Tiefe Liebe zu Jesus ist die Voraussetzung für die Kraft der Auferstehung
- • Man muss alles zu Jesu Füßen legen und sich ganz ihm hingeben
- • Die Liebe Gottes muss das Herz so bewegen, dass alles andere unwichtig wird
4. Pfingsten als Frucht der Auferstehung
- • Die Jünger warteten betend im Obergemach auf die Kraft aus der Höhe
- • Am Pfingsttag wurden sie mit dem Heiligen Geist erfüllt
- • Diese Erfüllung mit Gottes Fülle ist die direkte Folge der Auferstehung
- • Erst danach konnten die Jünger die Welt mit der Kraft der Auferstehung bewegen
5. Persönliche Kreuzigung als Weg zur Auferstehung
- • Man muss die Lammesnatur Jesu annehmen
- • Jesus sagt: 'Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich'
- • Die eigene Kreuzigung muss erlebt werden, damit Auferstehung folgen kann
- • Ohne persönliche Kreuzigung gibt es keine Teilhabe an der Auferstehungskraft
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grabe zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Die Hüter aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel antwortete und sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden.
Denn auch wir haben ein Osterlamm, das ist Christus, der geopfert ist. Darum lasst uns das Fest feiern.
Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grabe. Es liefen aber die zwei miteinander, und der andere Jünger lief zuvor, schneller als Petrus, und kam am ersten zum Grabe, guckte hinein und sieht die Leinen gelegt, er ging aber nicht hinein. Da kam Simon Petrus ihm nach und ging hinein in das Grab und sieht die Leinen gelegt und das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht zu den Leinen gelegt, sondern beiseits, zusammengewickelt an einen besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab kam, und sah und glaubte es. Denn sie wussten die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsste.
Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert zu predigen das Evangelium Gottes, welches er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift von seinem Sohn, der geboren ist von dem Samen Davids nach dem Fleisch und kräftig erwiesen ein Sohn Gottes nach dem Geist, der da heiligt, seit der Zeit, da er auferstanden ist von den Toten, Jesus Christus, unser Herr.
Ihr habt mich nicht erwählt, sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, dass ihr hingeht und Frucht bringet und eure Frucht bleibe, auf dass, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.
Ich sage euch, er wird sie erretten in Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, dass er auch werde Glauben finden auf Erden?
Weitere Referenzen
- → Johannes 14-17
- → Johannes 20,17
- → Johannes 21
- → Lukas (Emmausjünger)
Praktische Anwendung
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- 1 Persönlich nach der Auferstehungskraft suchen: Nicht nur intellektuell an die Auferstehung glauben, sondern beharrlich wie Maria Magdalena persönlich nach der lebendigen Begegnung mit dem auferstandenen Jesus suchen, bis man die Kraft der Auferstehung im eigenen Leben erfährt.
- 2 Tiefe Liebe zu Jesus entwickeln: Sich in das 'Meer der Liebe Gottes versenken' und Jesus von ganzem Herzen lieben - mehr als alle anderen Dinge im Leben. Diese Liebe ist die Voraussetzung dafür, die Fülle der Auferstehung zu erleben.
- 3 Alles zu Jesu Füßen legen: Wie die Jünger das Fischen aufgeben mussten, so müssen wir alle Dinge loslassen, die uns von Jesus abhalten, und bereit sein, den Weg der persönlichen Kreuzigung zu gehen.
- 4 Im Gebet auf die Kraft aus der Höhe warten: Wie die Jünger im Obergemach betend warteten, sollen auch wir beharrlich im Gebet bleiben und auf die Erfüllung mit dem Heiligen Geist warten, der die Frucht der Auferstehung ist.
- 5 Frucht bringen für das Reich Gottes: Jesus hat uns erwählt, hinauszugehen und bleibende Frucht zu bringen. Mit der Kraft der Auferstehung sollen wir anderen die frohe Botschaft weitergeben, dass Jesus lebt.