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ICF Zürich

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls
Dienstag

Der Perspektivwechsel: Selig seid IHR

In Vers 11 geschieht etwas Entscheidendes: Jesus wechselt seine Ansprache. Bis dahin sprach er über 'die', zeigte auf imaginäre Personen und beschrieb das gesegnete Leben aus der Distanz. Doch plötzlich dreht er sich zu seinen Jüngern um, schaut ihnen direkt in die Augen und sagt: 'Selig seid IHR.' Dieser rhetorische Schachzug ist genial und persönlich zugleich. Jesus lässt seine Jünger nicht mehr als Zuschauer über ein theoretisches Ideal diskutieren. Er macht sie zu Beteiligten. Er spricht direkt zu ihnen – und damit auch zu uns heute. 'Selig bist DU, wenn sie dich schmähen und verfolgen um meinetwillen.' Bemerkenswert ist auch der Wortwechsel: Nicht mehr 'um der Gerechtigkeit willen', sondern 'um meinetwillen'. Jesus identifiziert sich selbst mit der Gerechtigkeit Gottes. Das Neue Testament wird diese Wahrheit entfalten: Jesus wurde zur Sünde, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes werden. Jesus persönlich ist der Grund, warum wir gesegnet sind – auch in der Verfolgung.

Matthäus 5,11
Gebet

Danke Jesus, dass er nicht nur über ein fernes Ideal spricht, sondern dich persönlich anspricht und segnet. Bitte ihn, dir zu helfen, seine Worte als direkte Ansprache an dich zu hören.

Herausforderung

Fühlst du dich persönlich von Jesus angesprochen, wenn du die Seligpreisungen liest? Wie verändert es deine Perspektive, wenn Jesus direkt zu DIR spricht?

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Aufnahme vom 18. Februar 2026

Predigt

Gott heilte nicht nur meinen Körper – sondern mein Herz | Testimony

Mittwoch, 18. Februar 2026
Tamara teilt ihre Erfahrung mit der Fastenzeit, die für sie eine transformative spirituelle Reise wurde. Obwohl Fasten früher kein regelmäßiger Bestandteil ihres Lebens war, entschied sie sich letztes Jahr dafür und wählte ihre fünfjährige Hefeunverträglichkeit als Fokus ihres Fastens und Betens. Anfangs kämpfte sie mit der Angst vor Enttäuschung, falls Gott nicht heilen würde. Während der 21-tägigen Fastenzeit erlebte Tamara, dass es Gott nicht primär um das körperliche Wunder ging, sondern um die Heilung ihres Herzens und Charakters. Gott zeigte ihr liebevoll verschiedene Dinge auf und brachte innere Heilungsprozesse in Gang. Am Ostersonntag erlebte sie dann das erhoffte Wunder: Sie konnte nach fünf Jahren wieder Hefe essen, einschließlich des selbstgemachten Hefezopfs ihrer Mutter. Die größte Erkenntnis war jedoch, dass Gott nicht nur ihren Körper heilte, sondern noch viel mehr an ihrem Herzen und Charakter wirkte.