Kirche im Brauhaus
Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.
Gnade für zerbrochene Geschichten
Vielleicht sitzt du mit einer zerbrochenen Geschichte da. Du bist geschieden, verlassen, hast selbst die Ehe gebrochen. Was jetzt? Die gute Nachricht: Es ist nicht zu spät. Scheidung ist keine unvergebbare Sünde. Gott vergibt gerne und großzügig. Sünde wird nicht kleiner, wenn man sie erklärt, aber sie wird vergeben, wenn wir sie bekennen. Jesus weiß, wie sich Verlassenwerden anfühlt. Er wurde verraten, im Stich gelassen, obwohl ihm Treue versprochen wurde. Er fühlt mit dir. Am Kreuz findet ein Tausch statt: Scham und Schuld gehen, Herrlichkeit und neue Identität kommen. Du bist nicht 'der Geschiedene' oder 'die Verlassene' – du bist in Christus eine neue Kreatur. Jesus lädt dich ein, an seinen Tisch zu kommen, egal wie deine Geschichte aussieht. Denn wo wir untreu sind, ist er treu. Das ist die beste Botschaft.
Jesus, danke, dass du mich nicht abstößt, sondern einlädst. Heile mein Herz und schenke mir eine neue Identität in dir.
Welche Last aus meiner Vergangenheit trage ich noch, die ich heute bei Jesus abgeben kann?
Aufnahme vom 10. Februar 2026
Jona | In letzter Sekunde | Oliver Ballau l | Kirche im Brauhaus | Gifhorn
Gott läuft uns in unseren hoffnungslosen Situationen hinterher und zeigt uns seine Gnade, auch wenn seine Wege nicht immer verständlich sind. In unseren 'Jonas-Momenten' - den unmöglichen Umständen unseres Lebens - will Gott unser Herz haben und uns wieder nahe zu sich bringen.
Hauptthemen
(5)
1. Jonas im Fisch - Gottes ungewöhnliche Rettung
- • Gott schickte den Fisch nicht als Strafe, sondern als Rettung vor dem Ertrinken
- • Jonas verbrachte 3 Tage und 3 Nächte im Bauch des Fisches
- • Die Geschichte ist real - ein ähnlicher Vorfall ereignete sich mit Michael Packard in den USA
- • Gott handelte aus Gnade, weil Jonas ihm wichtig war und er ihn nicht weglaufen lassen wollte
2. Der Jonas-Moment - Hoffnungslosigkeit und Gebet
- • Jonas befand sich in der schlimmsten Phase seines Lebens, ohne erkennbare Hoffnung
- • Mitten in seiner Hoffnungslosigkeit schrie Jonas zu Gott um Hilfe
- • Jeder Mensch erlebt seinen eigenen 'Jonas-Moment' - unmögliche Umstände im Leben
- • In diesen Momenten merken wir, dass alltägliche Dinge unwichtig sind und wir Gott brauchen
3. Der 'Aber-Du-Gott-Moment' - Gottes Eingreifen
- • Gott antwortet auf Gebet, aber oft anders als erwartet
- • Der Fisch war Gottes Antwort - ein Safespot, der Jonas vom Ertrinken rettete
- • Im Fisch war Jonas komplett isoliert und hatte volle Aufmerksamkeit für Gott
- • Persönliches Zeugnis: Heilung eines kaputten Knies nach Gebet
- • Gott greift in letzter Sekunde ein und wendet Situationen zum Guten
4. Gottes Gnade und Prozess
- • Gott läuft uns hinterher durch verschiedene Lebensphasen
- • Gottes Wege sind oft komplex und nicht sofort verständlich
- • Gott will nicht nur unsere Umstände ändern, sondern unser Herz haben
- • Jonas realisierte, dass er bei Gott Annahme finden kann
- • Wir dürfen mit voller Zuversicht und ohne Angst zu Gott kommen
5. Die Wiederherstellung - Jonas am Ufer
- • Der Fisch spuckte Jonas am Meeresufer aus
- • Der innere Weg war größer als der Ortswechsel
- • Die zentrale Frage ist nicht, ob wir aus Umständen rauskommen, sondern ob Gott unser Herz hat
- • Einladung, die Beziehung mit Gott neu zu klären oder zu beginnen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Der Herr ließ einen großen Fisch kommen, der Jonas verschlang. 3 Tage und 3 Nächte war Jonas im Bauch des Fisches.
Ich schrie zum Herrn, als ich nicht mehr aus noch ein wusste und er antwortete mir in meiner Not. Ich war dem Tod nah, doch du, Herr, hast mein Hilferuf gehört.
In die Tiefe hast du mich geworfen, mitten ins Meer, rings um mich türmten sich die Wellen auf. Die Fluten rissen mich aus, die Fluten rissen mich und spülten mich fort. Ich dachte schon, du hättest mich aus deiner Nähe verstoßen und ich würde deinen heiligen Tempel nie wiedersehen. Ja, die Strudel zogen mich in die Tiefe bis ich fast ertrank. Seetang schlangen sich mir um den Kopf bis zu den Fundamenten der Berge sank ich hinab in ein Land, dessen Tore sich auf ewig hinter mir verschließen sollten.
Aber du Herr, mein Gott, hast mich heraufgezogen, um mir das Leben neu geschenkt. Als ich schon alle Hoffnung aufgegeben hatte, dachte ich an dich, und mein Gebet drang zu dir in den heiligen Tempel.
Wer sein Heil bei anderen Göttern sucht, die doch nicht helfen können, verspielt die Gnade, die er bei dir finden kann. Ich aber will dir Danklieder singen und die meinen Opfer darbringen, was ich dir versprochen habe, das will ich erfüllen. Ja, der Herr allein kann retten.
Ich aber darf dir nahe sein, das ist mein ganzes Glück.
Jesus Christus tritt für uns ein. Daher dürfen wir mit voller Zuversicht und ohne Angst vor Gottes Thron kommen. Gott wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen.
Da befahl der Herr dem Fisch, Jonas am Meeresufer auszuspeien.
Praktische Anwendung
(5)
- 1 Identifiziere deinen Jonas-Moment: Erkenne die unmöglichen Umstände in deinem Leben - sei es eine bröckelnde Ehe, ein Leben außer Kontrolle, eine schlechte Diagnose, verlorener Arbeitsplatz oder Depression. Benenne deine hoffnungslose Situation.
- 2 Bleibe bis zur allerletzten Sekunde am Gebet dran: Folge Jonas' Beispiel und schreie zu Gott, auch wenn du keine Hoffnung mehr siehst. Gott hört dein Gebet und antwortet, auch wenn seine Antwort anders aussieht als erwartet.
- 3 Vergiss nicht den 'Aber-Du-Gott-Moment': Erinnere dich daran, dass Gott in deine Situation kommen kann und will. Füge deine persönliche Geschichte ein: 'Aber Du, Gott, kamst in meine Situation und...' und erkenne Gottes Eingreifen an.
- 4 Kläre deine Beziehung mit Gott: Stelle dir die zentrale Frage: Hat Gott dein Herz? Treffe eine neue oder erneuerte Entscheidung für Jesus und lass dich nach dem Gottesdienst am Kreuz dafür beten oder bete mit einem Freund.
- 5 Komme mit Zuversicht zu Gott: Nutze die Möglichkeit, mit deinen Jonas-Momenten zu Gott zu kommen. Du darfst ohne Angst vor seinen Thron kommen, denn er wird dir Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn du seine Hilfe brauchst.