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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls
Montag

Von außen hui, von innen pfui

In der Wüste von Arizona sprühen manche Menschen ihren vertrockneten Rasen grün an – von außen sieht es perfekt aus, aber innen ist alles tot. Jesus spricht in der Bergpredigt genau dieses Problem an: äußere Religiosität ohne innere Herzensveränderung. Über 500 Jahre lang hatten die Schriftgelehrten aus Gottes einfachen Geboten komplizierte Regeln gemacht – die Mishnah. Sie bauten 'Hochsicherheitszäune' um Gottes Gesetze, bis niemand mehr den eigentlichen Kern verstand. Aus dem Sabbat als Ruhetag wurden 39 verbotene Arbeitskategorien. Sie suchten Schlupflöcher statt Herzensveränderung. Jesus kam, um das Herz der Gebote wieder freizulegen. Er interessiert sich nicht für grün angesprühten Rasen – er will echtes Leben von innen nach außen. Nicht mehr religiöse Checklisten, sondern eine Beziehung, die dich von Grund auf verändert. Das ist der Unterschied zwischen Mishnah und Jesus: Religion fragt 'Was muss ich mindestens tun?', Jesus fragt 'Wem wirst du ähnlich?'

Matthäus 5,33-48
Gebet

Jesus, ich will nicht nur religiös aussehen, sondern von innen heraus verändert werden. Zeig mir, wo ich Schlupflöcher suche statt echte Herzensveränderung.

Herausforderung

Wo in deinem Leben bist du versucht, äußerlich 'richtig' auszusehen, während dein Herz weit weg von Gott ist?

"

Aufnahme vom 6. Dezember 2020

Predigt

06.12.2020 Predigt Podcast | Kirche im Brauhaus | Der Glaube an den Weihnachtsmann

Sonntag, 6. Dezember 2020
Diese Predigt zum Nikolaustag reflektiert über den Unterschied zwischen naivem Kinderglauben und echtem Vertrauen auf Gott. Die Predigerin nutzt die Metapher des Nikolausstiefels, um zu zeigen, wie wir als Kinder voller Erwartung und Hoffnung waren, aber im Laufe des Lebens durch Enttäuschungen diese Haltung verlieren. Am Beispiel von Joseph aus der Weihnachtsgeschichte wird deutlich, wie Enttäuschungen nicht das letzte Wort haben müssen. Die zentrale Botschaft ist, dass Glaube kein naives Wunschdenken ist, sondern das Risiko einer echten Beziehung zu Gott. Jesus kam nicht als abstrakte Idee, sondern als Baby in die Welt, um eine persönliche Freundschaft mit uns aufzubauen. Die Predigt ermutigt dazu, den metaphorischen 'Stiefel wieder rauszustellen' - also Gott wieder mit Hoffnung und Erwartung zu begegnen, ihm Bereiche des Lebens anzuvertrauen und darauf zu vertrauen, dass er gegenwärtig ist und seine Zusagen hält, auch wenn wir ihn nicht immer spüren.