Kirche im Brauhaus
Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.
Von außen hui, von innen pfui
In der Wüste von Arizona sprühen manche Menschen ihren vertrockneten Rasen grün an – von außen sieht es perfekt aus, aber innen ist alles tot. Jesus spricht in der Bergpredigt genau dieses Problem an: äußere Religiosität ohne innere Herzensveränderung. Über 500 Jahre lang hatten die Schriftgelehrten aus Gottes einfachen Geboten komplizierte Regeln gemacht – die Mishnah. Sie bauten 'Hochsicherheitszäune' um Gottes Gesetze, bis niemand mehr den eigentlichen Kern verstand. Aus dem Sabbat als Ruhetag wurden 39 verbotene Arbeitskategorien. Sie suchten Schlupflöcher statt Herzensveränderung. Jesus kam, um das Herz der Gebote wieder freizulegen. Er interessiert sich nicht für grün angesprühten Rasen – er will echtes Leben von innen nach außen. Nicht mehr religiöse Checklisten, sondern eine Beziehung, die dich von Grund auf verändert. Das ist der Unterschied zwischen Mishnah und Jesus: Religion fragt 'Was muss ich mindestens tun?', Jesus fragt 'Wem wirst du ähnlich?'
Jesus, ich will nicht nur religiös aussehen, sondern von innen heraus verändert werden. Zeig mir, wo ich Schlupflöcher suche statt echte Herzensveränderung.
Wo in deinem Leben bist du versucht, äußerlich 'richtig' auszusehen, während dein Herz weit weg von Gott ist?
Aufnahme vom 6. Dezember 2020