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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Die Kraft der Nehemia-Moment

Es gab einen Schlüsselmoment 500 Jahre vor Jesus: Das Volk Israel war aus der Babylonischen Gefangenschaft zurückgekehrt. Nehemia und Esra lasen ihnen Gottes Gesetze vor – 'und erklärten es, sodass man verstand, was gelesen wurde.' Das Volk weinte. Warum weinten sie? Weil ihr Herz ergriffen wurde. Sie erkannten, wie weit sie und ihre Vorfahren von Gottes Willen entfernt waren. Es war echter Schmerz über verpasste Chancen und ein tiefer Vorsatz: 'Von jetzt an wird es anders.' Das ist ein Moment echter Herzensveränderung – kein religiöses Programm, sondern tiefe Erkenntnis. Gottes Wort hat die Kraft, uns so zu berühren, dass wir weinen, umkehren und neu anfangen. Doch was geschah in den folgenden 500 Jahren? Aus diesem ehrlichen, erkennenden Herzen wurde ein kompliziertes System von Regeln und Vorschriften. Der gute Anfang verkam zur toten Religion. Jesus kam, um wieder diesen Nehemia-Moment zu schaffen.

Nehemia 8,8-9
Gebet

Gott, gib mir wieder einen Nehemia-Moment – lass dein Wort mein Herz so berühren, dass ich echte Veränderung erlebe, nicht nur religiöse Routine.

Herausforderung

Wann hat Gottes Wort dich zuletzt so tief berührt, dass du echte Veränderung wolltest? Was ist daraus geworden?

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Aufnahme vom 8. Februar 2026

Predigt

Warum das Alte Testament immer noch zählt (Mt 5,17–20) | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl

Sonntag, 8. Februar 2026
Dieser Gottesdienst der Kirche im Brauhaus beinhaltet einen ausführlichen Lobpreis, Gebetsmomente für Gemeindemitglieder und ihre Anliegen, sowie eine tiefgehende Predigt über das Verhältnis zwischen dem Alten und Neuen Testament. Der Hauptfokus liegt auf der Frage, welche Bedeutung die alttestamentlichen Gesetze heute noch haben und wie sie auf Jesus Christus hinweisen. Thomas, der Pastor, erklärt die drei Kategorien von Gesetzen im Alten Testament: Zeremonialgesetze, Speisegesetze und Moralgesetze. Während die ersten beiden durch Jesus erfüllt wurden und keine direkte Verpflichtung mehr darstellen, haben die Moralgesetze weiterhin Gültigkeit, da sie den Charakter Gottes widerspiegeln. Die zentrale Botschaft ist, dass niemand durch eigene Anstrengung gerecht werden kann, sondern dass wir Jesus als Retter brauchen, der durch seinen Tod am Kreuz einen Tausch vollzogen hat: unsere Sünde gegen seine Gerechtigkeit. Der Gottesdienst schließt mit einem Aufruf zur Entscheidung für Jesus und weiteren Lobpreisliedern.