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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls
Dienstag

Halte dein Wort

Jesus sagt: 'Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein.' Wie einfach – und wie schwer! Die Pharisäer hatten herausgefunden, dass sie auf den Himmel, auf Jerusalem oder auf ihren eigenen Kopf schwören konnten, ohne wirklich gebunden zu sein. Schlupflöcher in Gottes Geboten. Aber wir sind nicht anders. Ein Vater bittet seine Kinder, nicht zu schreien – zwei Minuten später schreien sie. Ihre Antwort? 'Wir schreien in unser Kissen, das zählt nicht!' Von einem ehrlichen Herzen zu einem Schlupfloch in zwei Minuten. Manchmal dauert es 500 Jahre wie beim Volk Israel. Manchmal sieben Stunden, wenn wir morgens Bibellesen wollen und dann verschlafen. Manchmal zwei Minuten. Ein einfaches Ja sollte reichen – ohne Ausreden, ohne religiöse Tricks. Die Einladung: Nimm Jesus in jeden Bereich deines Lebens mit rein. Kein Bereich ist zu klein. Dann wirst du Veränderung von innen nach außen erleben.

Matthäus 5,33-37
Gebet

Herr, hilf mir, ein Mensch zu sein, dessen Ja ein Ja ist und dessen Nein ein Nein ist – ohne Ausflüchte und religiöse Tricks.

Herausforderung

Wo suchst du gerade Ausreden oder Schlupflöcher, statt einfach dein Wort zu halten?

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Aufnahme vom 20. Dezember 2020

Predigt

20.12.2020 Predigt Podcast | Kirche im Brauhaus | Zumutung Zutrauen!

Sonntag, 20. Dezember 2020
Diese Predigt betrachtet die Geschichte von Maria, der Mutter Jesu, als Teil einer Weihnachtsreihe über die Personen hinter dem Weihnachtsgeschehen. Maria war ein Teenager von etwa 14-15 Jahren, als Gott sie für diese außergewöhnliche Aufgabe berief. Ihre Geschichte zeigt, dass äußerlich betrachtet vieles schief zu laufen schien: eine ungeplante Schwangerschaft, gesellschaftliche Ablehnung, die beschwerliche Reise nach Bethlehem, kein Platz in der Herberge und schließlich die Flucht nach Ägypten. Doch trotz dieser Widrigkeiten reagierte Maria nicht mit Verzweiflung oder Verbitterung. Die Predigt betont, dass Maria's Geschichte zwei parallele Realitäten aufweist: Wunder und Widrigkeiten existieren gleichzeitig. Während Engel erscheinen und außergewöhnliche Ereignisse geschehen, sind da auch die harten Umstände des Alltags. Das Geheimnis von Maria's positiver Reaktion liegt in ihrer grundlegenden Haltung: Sie suchte Gott und seine Gnade und bezeichnete sich selbst als 'Dienerin des Herrn'. Sie vertraute darauf, dass Gott vertrauenswürdig ist, auch wenn sie das Endergebnis nicht sehen konnte. Die zentrale Botschaft lautet: Ob die Zumutungen unseres Lebens zu einer guten Geschichte werden, hängt davon ab, ob Gott darin ist. Mit Gott wird aus Zumutung Zuversicht.