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Gemeinde Gottes Eppingen

Scheuerlesstraße 63, 75031 Eppingen

Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.

Täglicher Impuls
Freitag

Roots and Identity

The journey to Kamenka held special significance for some in the group—it was a return to ancestral roots. Walking through the village where grandparents had lived, seeing the old community house now abandoned, and standing in places filled with family history stirred deep emotions. These physical locations reminded travelers of their spiritual heritage. The community house, though empty and deteriorating, represented generations of faithful worship. The school, the streets, the simple homes—all spoke of a life shaped by faith despite hardship. Understanding where we come from helps us know who we are. Yet the journey also revealed an important truth: the church isn't buildings or geography—it's people. The empty community house in Kamenka contrasts with the vibrant, living congregations in Karaganda and Astana. Our identity isn't rooted in places but in the living body of Christ. We honor our heritage not by clinging to buildings but by continuing the faithful witness of those who came before us.

Deuteronomy 32:7
Gebet

Thank God for those who passed faith down to you, and commit to passing it faithfully to the next generation.

Herausforderung

How does understanding your spiritual heritage shape your faith today?

"

Aufnahme vom 17. Februar 2026

Predigt

2026.02.01 - Sonntagsgottesdienst

Dienstag, 17. Februar 2026
Lukas 2,25-35
Kernaussage

Gott möchte, dass wir nicht auf Blutverwandtschaft oder religiöse Vorteile bauen, sondern eine geistliche Verwandtschaft mit Jesus Christus entwickeln. Maria musste lernen, dass ihre leibliche Mutterschaft zu Jesus ihr keine Vorrechte gab, sondern sie wie alle anderen Menschen das Heil durch Glauben empfangen musste.

Dies ist ein Sonntagsgottesdienst, der mit einer Schriftlesung aus Lukas 2:25-35 über Simeon beginnt, der den jungen Jesus im Tempel sieht und Maria prophezeit, dass ein Schwert durch ihre Seele dringen wird. Nach Lobliedern und Gebeten hält Bruder Adler eine ausführliche Predigt über den Unterschied zwischen Blutsverwandtschaft und geistlicher Verwandtschaft. Die zentrale Botschaft behandelt, wie Gott Maria von ihrer natürlichen, mütterlichen Bindung an Jesus lösen musste, damit sie verstehen konnte, dass sie wie alle anderen Menschen das Heil durch Glauben benötigte - nicht durch ihre biologische Beziehung zum Sohn Gottes. Die Predigt zeigt vier biblische Situationen, in denen Jesus seine Mutter Maria korrigierte und Distanz schuf: als 12-jähriger im Tempel, bei der Hochzeit zu Kana, als seine Familie ihn suchte während seines Dienstes, und schließlich am Kreuz. Diese schmerzlichen Momente waren notwendig, damit Maria ihre Hoffnung nicht auf die Blutsverwandtschaft setzte, sondern durch den Heiligen Geist zu Pfingsten eine geistliche Verwandtschaft mit Jesus erlangte. Die Botschaft warnt davor, sich auf religiöse Familienverbindungen oder geistliche Vorfahren zu verlassen, und betont, dass jeder Mensch persönlich das Heil durch Jesus Christus braucht.

Hauptthemen (7)

1. Simeons Prophezeiung über Maria

  • Simeon prophezeite Maria, dass ein Schwert durch ihre Seele dringen würde
  • Maria verstand diese Warnung zunächst nicht, da sie in Euphorie über die Geburt Jesu war
  • Die Prophezeiung bereitete Maria auf einen schmerzhaften geistlichen Prozess vor

2. Der erste Schlag: Jesus im Tempel als Zwölfjähriger

  • Maria und Josef suchten Jesus mit Schmerzen und fanden ihn im Tempel
  • Jesus antwortete: 'Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?'
  • Dies war die erste Trennung der Blutverwandtschaft - Jesus zeigte, dass seine Pflicht dem himmlischen Vater gehört

3. Der zweite Schlag: Die Hochzeit zu Kana

  • Maria wollte Jesus vor den Leuten zeigen und bat ihn um Hilfe wegen des Weinmangels
  • Jesus antwortete: 'Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen'
  • Jesus nannte sie 'Frau' statt 'Mutter', um die Blusverwandtschaft zu distanzieren
  • Jesus gab ihr kein Recht durch die Blutverwandtschaft, ihn für ihre eigenen Ziele zu gebrauchen

4. Der dritte Schlag: Öffentliche Zurückweisung der Blutverwandtschaft

  • Als Maria und Jesu Brüder draußen nach ihm fragten, antwortete Jesus: 'Wer ist meine Mutter, wer sind meine Brüder?'
  • Jesus erklärte: 'Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter'
  • Dies war eine öffentliche Absage an die Bedeutung der Blutverwandtschaft
  • Nur Gehorsam gegenüber Gottes Willen begründet wahre Verwandtschaft mit Jesus

5. Der vierte Schlag: Am Kreuz

  • Maria stand am Kreuz und sah das Leiden ihres Sohnes
  • Jesus sagte zu ihr: 'Frau, siehe, das ist dein Sohn' und meinte damit Johannes
  • Dies war die vollständige Abtrennung der Blutverwandtschaft
  • Maria stand nun als eine Frau wie alle anderen um das Kreuz

6. Geistliche Verwandtschaft statt Blutverwandtschaft

  • Nach Pfingsten wurde Maria durch den Heiligen Geist wiedergeboren
  • Sie erhielt eine geistliche Verwandtschaft mit Jesus statt der leiblichen
  • Maria brauchte das Heil wie alle anderen Menschen, nicht durch ihre Mutterschaft
  • Auch Jesu Brüder mussten diesen Weg gehen und wurden später Gläubige und Briefschreiber

7. Warnung vor religiösen Vorteilen

  • Menschen, die in gläubigen Familien aufwachsen, denken oft, sie hätten Vorteile
  • Viele bauen auf ihre religiöse Herkunft (Opa war Prediger, etc.)
  • In vielen Religionen wird Maria als Heilige verehrt und angebetet
  • Aber bei Gott sind alle Menschen auf einer Stufe - jeder braucht persönlich das Heil

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Lukas 2,25-35

Und siehe, ein Mann war in Jerusalem mit Namen Simeon, und dieser Mann war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war auf ihm. Ihm waren vom Heiligen Geist offenbart worden, er würde den Tod nicht sehen, bevor er den Christus, des Herrn, gesehen hätte. Und er kam auf Anregen des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, um mit ihm nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun, da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott. Herr, nun lässt du deinen Knecht in Frieden fahren nach deinem Wort, denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, die Nationen zu erleuchten und zum Preis deines Volkes Israel. Und Josef und seine Mutter wunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, seiner Mutter, siehe, er wird zum Fall und Aufstehen vieler in Israel gesetzt und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird. Und auch dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen, damit die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.

Lukas 2,46-49

Und als sie ihn sahen, wurden sie bestürzt. Seine Mutter sagt zu ihm, Kind, warum hast du uns das angetan? Sie jedoch, dein Vater und ich, haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sagte zu ihnen, warum habt ihr mir gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?

Lukas 1,42

Und rief laut, gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.

Johannes 2,4

Jesus sagte zu ihr, Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Markus 3,32-35

Und eine Volksmenge saß um ihm, und sie sagten zu ihm, siehe, deine Mutter und deine Brüder draußen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen, wer ist meine Mutter, wer sind meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die um ihm im Kreis saßen, und sagte, seht, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder. Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Johannes 19,26-27

Als nun Jesus seine Mutter sah, und den Jüngern dabei stehen, den er lieb hatte, sagte er zu seiner Mutter, Frau, siehe, das ist dein Sohn. Danach sagte er zum Jünger, siehe, das ist deine Mutter. Und von der Stunde an nahm sie den Jünger zu sich.

Weitere Referenzen

  • Johannes 16,13

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Nicht auf religiöse Herkunft bauen: Verlasse dich nicht darauf, dass du in einer gläubigen Familie aufgewachsen bist oder dass deine Vorfahren Gläubige waren. Jeder Mensch braucht persönlich das Heil durch Jesus Christus.
  • 2 Geistliche Verwandtschaft suchen: Baue deine Beziehung zu Gott nicht auf Blutverwandtschaft oder menschlichen Verbindungen auf, sondern entwickle eine echte geistliche Verwandtschaft durch Gehorsam gegenüber Gottes Willen.
  • 3 Das Schwert des Wortes Gottes annehmen: Sei bereit, dass Gottes Wort wie ein Schwert durch deine Seele dringt und falsche Hoffnungen oder Selbstsicherheit abschneidet. Dies ist schmerzhaft, aber notwendig für echtes geistliches Leben.
  • 4 Kinder zum persönlichen Glauben führen: Hilf deinen Kindern und Verwandten zu verstehen, dass sie nicht automatisch gerettet sind, weil sie in einer christlichen Familie leben. Jeder braucht eine persönliche Wiedergeburt durch den Heiligen Geist.
  • 5 Den Willen Gottes zur Priorität machen: Stelle den Willen Gottes über familiäre Erwartungen und Bindungen. Wahre Verwandtschaft mit Jesus entsteht durch Gehorsam gegenüber Gott, nicht durch menschliche Beziehungen.